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Früher war alles besser?

Ja, manches war früher schon anders, auf alle Fälle war die Ausdrucksweise um vieles besser, einfacher und klarer.

Wer schon so lange mit Karten als Medium arbeitet, wie ich und manch andere/r Kollege/in, dem fällt schon auf, dass alle paar Jahre neue Ausdrücke boomen.

Modewörter und modische Trends.

Ausdrücke, die jeden *triggern* 

In meiner Anfangszeit hieß dies noch, dass man Klartext redet- und den anderen aufrüttelt, damit er selbst mal hinschaut. Heute triggert man eben, oder fühlt sich getriggert.

Heute triggert man den anderen, mit dem, was wichtig für ihn wäre.

Und dieses *triggern* wird je nach Situation benutzt, mal positiv, mal negativ.

Reagiert man dann selbst auf Vorwürfe, ist man natürlich angetriggert.

Früher hat man das Kind beim Namen genannt. Zum Beispiel, dass der Partner nicht gut für einem ist, heute ist er/sie eben ein toxischer Partner.

Früher war es die große Liebe, heute die Seelenliebe oder Dualseele.

Einst hieß es, der Typ hat kein Interesse an einer Beziehung mit dir, heute ist er der *Loslasser*

In früheren Zeiten gab man sich eine gewisse Spanne, um zu erkennen, dass der andere nicht zu einem passt. Heute nennt man das *Rückzug*.

Die Sprache ist heute so verwaschen geworden, dass man Tatsachen mit einem Wort beschönigt und dabei immer ein Hintertürchen offenlässt, dass es vielleicht ja doch anders sein könnte.

Nichts anderes ist es, wenn man die Dinge nicht so benennt, wie sie tatsächlich sind.

Wenn ihr euch beraten lässt, achtet darauf, wie man die Dinge nennt.

Modewörter zeigen oft, dass die Beratung eher nur auf solche Schlagzeilen abgestimmt ist, als auf dich persönlich.

Erzählt man dir auch mal Dinge, die nicht von dir erfragt wurden. Dann siehst Du, der Berater möchte dir dies mitteilen, was tatsächlich für dich bestimmt ist.

Erzählt man dir von toxisch, von Loslassern, von Kopfmenschen und Gefühlsmenschen, dann höre genau hin. Hier dümpelt man vielleicht nur an deiner Oberfläche, weil man vielleicht nicht tiefer vordringen kann.

Gerade das Wort toxisch, wird von manchem Berater, leichtsinnig und vorschnell genutzt.

Ich will damit nicht sagen, dass jeder BErater, der das Wort toxisch benutzt, nichts kann.

Mancher Berater jedoch stempelt einen unwilligen Partner als toxisch ab, wenn er die wahren Beweggründe, dieses Menschen nicht in den Karten erkennt.

Aber auch, wenn man spürt, der Kunde möchte hören, dass dieser Mensch zu mir gehört. DiMan gibt ihm dann die Eigenschaft “toxisch”, und man kann wieder verwaschene Aussagen tätigen.

Eine gute Beratung berichtet dir auch Dinge, die Du nicht gefragt hast, oder vor denen Du gerne die Augen verschließen möchtest.

Ein guter Berater nennt die Dinge beim Namen, auch wenn es den Klienten nicht immer begeistert.

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Kann man eine genau Zeit vorhersagen, wann Dualseelen zueinander finden?

Nein, nicht immer kann man die Zeit korrekt angeben, wann Dualseelen zusammenfinden werden.

Dualseelen sind vorrangig trotz aller Liebe, die zwischen beiden schwingt, auch Lernpartner.

Bei Dualseelen geht es um die Liebe, nicht um das Ego.

Entgegen vielem, was von anderen Seiten berichtet wird, bin ich, der Meinung, dass es hier um reine Liebe geht.

Zwischen Dualseelen finden keine Machtspielchen mehr statt.

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Was meine ich in meinen Analysen mit dem Begriff Karma?

Die meiner Ansicht nach, falsche Sichtweise des Karma ist, dass es meist nur Bestrafung oder Wiedergutmachung gesehen wird.

Karma ist die größte Chance zum Wachstum, die das Leben dir bieten kann.

Einige meiner Analysen beinhalten auch karmische Verbindungen.

Was ist hier gemeint mit Karma?

Ich bin keine Befürworterin von Sprüchen wie z.B. „Das Karma holt jeden ein“ oder „Da hat das Karma aber schnell zugeschlagen“.

Karma bedeutet für mich, dass alles was Du tust, Folgen hat, dass deine Handlungen gesehen und gefühlt, irgendwo auch registriert werden, auch in deinem Unterbewusstsein.

Ich stelle mir nicht vor, in welchem Sammelbecken jemand nun wie viele karmische *Vergehen* lagert.

Karma bedeutet für mich, alles, was wir einmal getan haben, dürfen auch wir irgendwann er(durch)leben und fühlen.

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