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Was können die Karten aussagen?

In diesem Beitrag geht es nur darum, zu erklären, “Was können die Karten aussagen”.

Aber auch, wie und unter welchen Voraussetzungen, man mit der Kartomantie alles aussagen, vorhersagen, beraten kann.
Und zu welchen Zwecken sie dir dienen, und wo sie sich verweigern. Aber auch, wo Sie Ihre Grenzen haben zwischen Wahrheit und Fiktion.

Wie immer kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen/schreiben. Auch zu dem Thema “Was können Karten alles aussagen”
Wie immer erwähne ich meine über 30-jährige Erfahrung als Beraterin, denn sie ist es auch, die mich befähigt, über solche Themen zu schreiben.

Jegliche Art von Karten hat ihre Weiten und Ihre Grenzen.

Jedoch ist es der oder die Kartenleger/in, der die Grenzen zieht. Ich werde der Einfachheit halber im restlichen Beitrag “der Kartenleger” schreiben.

Meine Erfahrung ist, wenn Du diese individuell für eine Person, oder ein Thema, ein Problem oder eine kollektive Frage legst, dann ist deren Aussagekraft schier unerschöpflich.
Und auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheinen mag, jede Karte hat eine Symbolik, die dich in Ihre Sprache einführen kann, sofern Du diese sehen willst.

Und diese Sprache ist sehr tiefgehend und umfangreich.

Jeder, der mit den Karten umgehen und diese als Medium nutzen kann, wird im Laufe der Zeit erkennen, dass diese sich nicht auf einige Begrifflichkeiten einsortieren lassen.
Wer dies versucht, wird bald erkennen, dass die Karten ihm nur oberflächliche Auskünfte geben.
Aber die Karten als Medium können viel mehr.

Ich möchte in diesem Beitrag einfach einmal die Karten reinwaschen, von dem Missbrauch, der öffentlich mit Ihnen getrieben wird. daher versuche ich zu erklären “Was können die Karten aussagen”? Aber auch, was der Kartenleger damit zu tun hat, ob diese die Wahrheit sagen, denn beide brauchen einander..

Viele kennen Kartenlegen nur aus öffentlichen Legungen für das Kollektiv, ohne jegliche individuelle Bedeutung.

Hier werden sie wohl eher an Aussagekraft verlieren, da so formuliert wird, dass viele sich in den Aussagen wieder erkennen. Es kann aber auch sein, dass der Kartenleger, auch wenn ihm dies nicht bewusst ist, seine privaten Probleme öffentlich beleuchtet.

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Früher war alles besser?

Ja, manches war früher schon anders, auf alle Fälle war die Ausdrucksweise um vieles besser, einfacher und klarer.

Wer schon so lange mit Karten als Medium arbeitet, wie ich und manch andere/r Kollege/in, dem fällt schon auf, dass alle paar Jahre neue Ausdrücke boomen.

Modewörter und modische Trends.

Ausdrücke, die jeden *triggern* 

In meiner Anfangszeit hieß dies noch, dass man Klartext redet- und den anderen aufrüttelt, damit er selbst mal hinschaut. Heute triggert man eben, oder fühlt sich getriggert.

Heute triggert man den anderen, mit dem, was wichtig für ihn wäre.

Und dieses *triggern* wird je nach Situation benutzt, mal positiv, mal negativ.

Reagiert man dann selbst auf Vorwürfe, ist man natürlich angetriggert.

Früher hat man das Kind beim Namen genannt. Zum Beispiel, dass der Partner nicht gut für einem ist, heute ist er/sie eben ein toxischer Partner.

Früher war es die große Liebe, heute die Seelenliebe oder Dualseele.

Einst hieß es, der Typ hat kein Interesse an einer Beziehung mit dir, heute ist er der *Loslasser*

In früheren Zeiten gab man sich eine gewisse Spanne, um zu erkennen, dass der andere nicht zu einem passt. Heute nennt man das *Rückzug*.

Die Sprache ist heute so verwaschen geworden, dass man Tatsachen mit einem Wort beschönigt und dabei immer ein Hintertürchen offenlässt, dass es vielleicht ja doch anders sein könnte.

Nichts anderes ist es, wenn man die Dinge nicht so benennt, wie sie tatsächlich sind.

Wenn ihr euch beraten lässt, achtet darauf, wie man die Dinge nennt.

Modewörter zeigen oft, dass die Beratung eher nur auf solche Schlagzeilen abgestimmt ist, als auf dich persönlich.

Erzählt man dir auch mal Dinge, die nicht von dir erfragt wurden. Dann siehst Du, der Berater möchte dir dies mitteilen, was tatsächlich für dich bestimmt ist.

Erzählt man dir von toxisch, von Loslassern, von Kopfmenschen und Gefühlsmenschen, dann höre genau hin. Hier dümpelt man vielleicht nur an deiner Oberfläche, weil man vielleicht nicht tiefer vordringen kann.

Gerade das Wort toxisch, wird von manchem Berater, leichtsinnig und vorschnell genutzt.

Ich will damit nicht sagen, dass jeder BErater, der das Wort toxisch benutzt, nichts kann.

Mancher Berater jedoch stempelt einen unwilligen Partner als toxisch ab, wenn er die wahren Beweggründe, dieses Menschen nicht in den Karten erkennt.

Aber auch, wenn man spürt, der Kunde möchte hören, dass dieser Mensch zu mir gehört. DiMan gibt ihm dann die Eigenschaft “toxisch”, und man kann wieder verwaschene Aussagen tätigen.

Eine gute Beratung berichtet dir auch Dinge, die Du nicht gefragt hast, oder vor denen Du gerne die Augen verschließen möchtest.

Ein guter Berater nennt die Dinge beim Namen, auch wenn es den Klienten nicht immer begeistert.